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Restwertleasing

Definition

Restwertleasing ist eine Leasingform, bei der ein fester Restwert am Vertragsende kalkuliert wird. Ist das Fahrzeug bei Rückgabe weniger wert als kalkuliert, muss der Leasingnehmer die Differenz nachzahlen - er trägt damit das Restwertrisiko.

Auch bekannt als: Restwert-Leasing

Wie Restwertleasing funktioniert

Beim Restwertleasing wird zu Vertragsbeginn ein fester Restwert festgelegt, den das Fahrzeug am Ende der Laufzeit haben soll. Die Leasingrate ergibt sich aus der Differenz zwischen Anschaffungswert und kalkuliertem Restwert plus Zinsen. Am Vertragsende wird der tatsächliche Marktwert mit dem kalkulierten Restwert verglichen.

Der entscheidende Unterschied zum Kilometerleasing: Beim Restwertleasing trägst du selbst das Restwertrisiko. Liegt der tatsächliche Wert unter dem kalkulierten Restwert, musst du die Differenz nachzahlen. Ein zu optimistisch angesetzter Restwert senkt zwar die Rate, erhöht aber das Risiko einer hohen Nachzahlung.

Chancen und Risiken

Theoretisch kannst du profitieren, wenn das Fahrzeug am Ende mehr wert ist als kalkuliert - in der Praxis fällt dieser Vorteil für Leasingnehmer aber oft gering aus. Das Risiko einer Nachzahlung wiegt schwerer, gerade weil sich Gebrauchtwagenpreise nicht zuverlässig vorhersagen lassen.

Wichtige Hinweise

  • Ein niedriger kalkulierter Restwert bedeutet eine höhere Rate, aber ein geringeres Nachzahlungsrisiko - und umgekehrt.
  • Für Privatpersonen gilt das Kilometerleasing meist als die planbarere Alternative, weil dort der Leasinggeber das Restwertrisiko trägt.
  • Für einen ehrlichen Kostenvergleich mit dem Kauf zählen die Gesamtkosten inklusive möglicher Nachzahlung.

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