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Kredite & Finanzierung

Kilometerleasing

Definition

Kilometerleasing ist eine Leasingform, bei der eine feste jährliche Fahrleistung vereinbart wird. Am Vertragsende werden gefahrene Mehr- oder Minderkilometer abgerechnet; das Restwertrisiko trägt der Leasinggeber.

Auch bekannt als: Kilometer-Leasing

Wie Kilometerleasing funktioniert

Beim Kilometerleasing vereinbarst du zu Vertragsbeginn eine feste jährliche Fahrleistung, zum Beispiel 15.000 km. Die Leasingrate wird auf dieser Basis kalkuliert. Am Vertragsende zählt, wie viele Kilometer du tatsächlich gefahren bist: Mehrkilometer werden nachberechnet, Minderkilometer teilweise vergütet.

Das Restwertrisiko trägt hier der Leasinggeber - du musst also nicht dafür geradestehen, wenn das Fahrzeug am Ende weniger wert ist als kalkuliert. Deshalb gilt Kilometerleasing für Privatkunden als die planbarere und risikoärmere Variante gegenüber dem Restwertleasing.

Die typische Kostenfalle

Mehrkilometer kosten häufig zwischen 10 und 25 Cent pro Kilometer. Wer die vereinbarte Fahrleistung deutlich überschreitet, zahlt schnell einen vierstelligen Betrag nach. Umgekehrt bringt eine zu hoch angesetzte Fahrleistung eine unnötig teure Rate. Eine realistische Einschätzung der eigenen Fahrleistung ist deshalb entscheidend.

Wichtige Hinweise

  • Neben den Kilometern werden auch Schäden über normale Gebrauchsspuren hinaus abgerechnet - ein Übergabeprotokoll mit Fotos ist Pflicht.
  • Die Rate deckt nur die Nutzung; Versicherung, Steuer und meist auch Wartung kommen hinzu.
  • Für einen fairen Kostenvergleich mit dem Kauf zählen die Gesamtkosten inklusive Sonderzahlung, nicht die Monatsrate allein.

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