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Restwert

Definition

Der Restwert ist der Wert, den ein Fahrzeug oder Gegenstand nach einer bestimmten Nutzungsdauer noch hat. Beim Autokauf bestimmt er den Wertverlust (Kaufpreis minus Restwert); beim Leasing ist er die zentrale Kalkulationsgröße für die Rate.

Auch bekannt als: Restwerte

Was der Restwert ist

Der Restwert beziffert, wie viel ein Fahrzeug oder Gegenstand nach einer bestimmten Nutzungsdauer noch wert ist. Bei einem Auto ist er der geschätzte Verkaufs- oder Marktwert am Ende der Haltedauer. Er hängt vom Modell, dem Zustand, der Laufleistung und der allgemeinen Marktlage ab und lässt sich deshalb nur schätzen, nicht sicher vorhersagen.

Warum der Restwert so wichtig ist

Beim Autokauf sind deine echten Kosten nicht der Kaufpreis, sondern der Wertverlust - also Kaufpreis minus Restwert. Ein Fahrzeug, das seinen Wert gut hält, ist im Kauf günstig; ein schneller Wertverlust macht ihn teuer. Neuwagen verlieren im ersten Jahr am meisten, danach flacht die Kurve ab.

Beim Leasing ist der Restwert die zentrale Kalkulationsgröße: Der Leasinggeber schätzt den Wert am Vertragsende und leitet daraus die Rate ab. Je höher der kalkulierte Restwert, desto niedriger die monatliche Rate.

Ein Beispiel

Ein Auto kostet 30.000 € und ist nach vier Jahren noch 12.000 € wert. Der Wertverlust beträgt dann 18.000 € - das ist der größte Kostenblock beim Kauf, unabhängig davon, ob bar bezahlt oder finanziert wird.

Wichtige Hinweise

  • Der Restwert ist eine Annahme. Beim Restwertleasing trägst du das Risiko, dass er zu hoch angesetzt wurde und du am Ende nachzahlen musst.
  • Eine hohe jährliche Fahrleistung senkt den Restwert deutlich.
  • Für einen ehrlichen Kostenvergleich zwischen Kauf und Leasing muss der Restwert realistisch geschätzt werden.

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